Therapieformen

Homöopathie

"Similia similibus cerentur" ist der bekannteste Grundsatz der Homöopathie und bedeutet, "Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden". Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann vor über 200 Jahren begründet. Sie erfasst das Individuum im Ganzen und stärkt die Lebenskraft und Selbstheilungskräfte, so dass Körper und die Psyche heilen können. Eines der bekanntesten homöopathischen Mittel ist wohl Arnica. Das Verletzungsmittel schlechthin. Um das passende Mittel zu finden bedarf es allerdings der Regel einer genauen Beobachtung des Tieres. Das richtig gewählte homöopathische Mittel wirkt wie ein zarter Schubs, der die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist eine sehr sanfte Therapiemethode, die auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach zurückgeht. Es handelt sich um energetisch aufbereitete Blütenessenzen. Da laut Bach jede körperliche Krankheit auf eine seelische Gleichgewichtsstörung zurückzuführen ist, liegt das Ziel der Bachblütentherapie darin, negative Gemütszustände zu beeinflussen und zu regulieren, um das seelische Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Bachblütentherapie ist mit allen anderen Therapieverfahren kombinierbar und eignet sich hervorragend zur Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten, Angstzuständen, Aggressivität, Unsicherheit und Trauer. Sie kann sehr gut bei Tieren aus dem Tierschutz angewandt werden, die in ihrem bisherigen Leben meist viel seelisches und körperliches Leid erfahren haben.

Blutegeltherapie

Die Anwendung von Blutegeln in der Naturheilkunde kann auf eine Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken. Blutegel existieren bereits seit 450 Millionen Jahren. Die herausragenden Wirkung beruht auf den Inhaltsstoffen des Blutegelspeichels. Dieser wirkt entzündungshemmend, antithrombotisch und schmerzlindernd. Er besitzt ausserdem eine blutreinigende und entgiftende Wirkung. Die Blutegel kommen bei Entzündungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Krankheiten der Blut- und Lymphgefäße zum Einsatz.

Phytotherapie

Der Ursprung der Phytotherapie reicht rund 6000 Jahre zurück. Mit ihr werden Krankheiten durch die Zubereitung aus Pflanzen behandelt. Dies kann in Form von Heilpflanzentees, Inhalationen, Wickeln und Pflanzenextrakten erfolgen. Auch in der Ernährung können wir großen Nutzen aus der Zugabe von Heilpflanzen ziehen. Jedem bekannt ist bestimmt die Brennnessel. Diese eignet sich im Frühjahr besonders für Entschlackungskuren und die Brenesselwurzel verwendet man bei Prostataleiden des alten Hundes. Unsere Heilpflanzen haben ein sehr breites Wirkunsspektrum, das in vielen Bereichen Anwendung findet.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin. Sie bezeichnet das Einbohren feiner Nadeln in exakt vorgeschriebene Punkte auf der Körperoberfläche, um hiermit  Einfluss auch die Körperfunktionen zu nehmen. In der Akupunktur spricht man von der Lebensenergie des Körpers, "Qi", die auf definierten Leitbahnen, den Meridianen zirkuliert. Ist dieser Energiefluss gestört, verursacht er Erkrankungen und kann durch eine gezielte Nadelung wieder in den Fluss gebracht werden. Mit Hilfe der Akupunktur kann man alle Krankheiten behandeln, bei denen noch keine irreparablen Schäden aufgetreten sind. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen, kann man mittels der Akupunktur eine erhebliche Entlastung für den Patienten erreichen und somit wieder zu einer höheren Lebensqualität beitragen.

Mykotherapie

In der Mykotherapie arbeitet man mit Vitalpilzen. In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) erkannte man schon vor Jahrtausenden die verblüffende Heilkraft der Vitalpilze. Sie haben die Eigenschaft, Ungleichgewichte im Organismus und allen dazu gehörigen Prozessen zu regulieren. Die meisten Beschwerden und Krankheiten haben hier ihre Wurzel. Ausserdem wirken sie harmonisierend. Einige der Einzelsubstanzen der Heilpilze sind einzigartig in der Natur und haben antimykotische, antibakterielle und antivirale Wirkungen. Sie verbessern die Sauerstoffversorgung des Blutes und wirken sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Sie können sogar das Wachstum von Tumoren hemmen. Durch all diese Eigenschaften können sie in der Krebstherapie, bei organischen Problemen, zur Stärkung von Leber und Nieren, bei Herzerkrankungen, Immunschwäche, Epilepsie, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Ängsten und Unruhe, Allergien, Hauterkrankungen und vielem mehr eingesetzt werden. Sie dienen auch zur Prophylaxe und Gesungerhaltung.

Bioresonanztherapie